Mattensplitter

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Auszeichnung für Atlas Bielefeld

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Dass Ringen einen großen Beitrag zur Integrationsarbeit leisten kann und dies oft auch tut, ist uns allen bewusst. Viele Vereine in NRW haben dies schon bewiesen. Seien es die „Großen“ wie beispielsweise Witten, Neuss, Köln-Mülheim oder Krefeld, seien es die „Kleinen“ wie der SC Solingen oder der TuS Gerresheim. Umso schöner ist es dann, wenn auch von öffentlicher Seite eine entsprechende Anerkennung erfolgt, so wie es zuletzt dem ASV Atlas Bielefeld widerfahren ist. Die Ostwestfalen verkündeten auf ihrer Facebook-Seite:

„Atlas Bielefeld wurde im Rahmen des Programms "Integration durch Sport" des Deutschen Olympischen Sportbundes als Stützpunktverein anerkannt. Die Entscheidungskommission hatte sich für unser Konzept und die der drei weiteren Bielefelder Sportvereine (Bellzett, SC Bielefeld 04/26 und SV Brackwede) entschieden. In Bielefeld gibt es etwa 200 Sportvereine, von diesen haben 12 Interesse fürs Programm bekundet.
Als Stützpunktverein werden wir vom DOSB für einen Zeitraum von fünf Jahren finanziell unterstützt. Die Unterstützung gilt zweckgebunden für innovative nachhaltige Vorhaben im Bereich der Förderung von Migranten, Mädchen/Frauen und Kindern aus ärmeren Verhältnissen beim Sport.“

Eine tolle Sache! Wir Ringer können eben mehr als nur kämpfen! Dies zeigt uns u.a. auch die Arbeit des ASV Atlas Bielefeld, dem wir hiermit ganz herzlich gratulieren!

Quo vadis, Mannschaftsringen?

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Noch vor wenigen Monaten sah ein Blick auf unser Ligensystem aufmunternd und ermutigend aus: Neun Teams in der Ober- und zehn in der Verbandsliga, die damit die komplette Sollstärke aufweisen konnte und auch heute noch kann. Zugegeben, die Landesliga erschien ausgesprochen krank. Doch auch hier war durch das Nachrücken des aufstiegsberechtigten KSV Oberhausen, welcher von der neuen Ausländerregelung profitieren konnte, vorerst das Schlimmste verhindert. Immerhin sieben Mannschaften wurden letztlich gemeldet. Beide Bezirksligen waren stark besetzt, wobei man sich u.a. auch über die Rückkehrer TuS Gerresheim, SC Solingen oder ASV Heros Dortmund freuen durfte. Spitze! Es geht aufwärts! - So schien es zumindest. Das Bild passte nur allzu gut zu dem neuen Schwung, der in den letzten Jahren im Bereich unseres Verbandes zu erkennen ist, wie wir mit ein wenig Stolz behaupten dürfen.

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Zeit der „Gigantenkämpfe“

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Augenblicklich ist in unseren Ringerligen wahrlich die Zeit der „Gigantenkämpfe“ angebrochen: Nicht nur, dass kürzlich (30.09.) beim 14:8 des TV Eintracht Walheim gegen den KSV Witten 07 die beiden stärksten NRW-Clubs in der Bundesliga aufeinandergetroffen waren. Auch das Derby zwischen dem RC Merken und den Ruhrstädtern (9:21 am 07.10.) sowie einige Begegnungen in den Landesleistungsklassen haben diese Bezeichnung durchaus verdient.  

Da wäre beispielsweise das Oberliga-Spitzenduell zwischen dem TV Essen-Dellwig und dem KSK Konkordia Neuss, das der TV mit 19:13 für sich entscheiden konnte. Damit hat Dellwig nun beste Aussichten, am nächsten Wochenende mit einem Auswärtssieg beim TKSV Bonn-Duisdorf die inoffizielle Herbstmeisterschaft zu erringen.

Eine gute Chance, diesen „Titel“ zu holen, hat auch Verbandsligist RG Hürth/Rheinbach, nachdem er sich gegen die Reserve des KSV Witten erneut keine Blöße gab und noch verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht. Doch auch hier wird es nächste Woche spannend: Verfolger RC Ehrenfeld ist der RG nämlich dicht auf den Fersen, musste lediglich vor Wochen gegen den KSV Kirchlinde eine Niederlage einstecken und darf sich auf den Showdown gegen den Spitzenreiter nächste Woche freuen – und dieser wird auch noch in eigener Halle stattfinden.

Für Spannung ist also gesorgt. Die Saison hat Fahrt aufgenommen und wir dürfen uns Woche für Woche auf neue Highlights freuen.

Routinier Suleyman Atici (rot) ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der RG Hürth/Rheinbach

NRW-Jugendringer in Polen

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Durch die intensiven Bemühungen des Jugendreferenten Kurt Schröer und dem Vizepräsident Sport Carsten Schäfer bekamen einige Jugendringer vom TuS Aldenhoven, AC Hörde, KSV Witten, TSG Herdecke und dem KSV Hohenlimburg die Gelegenheit, zu einem erschwinglichen Preis, an einem gemeinsamen Feriencamp im Rahmen des deutsch- polnischen Jugendwerkes mit polnischen Jugendlichen im südlichen Polen gelegenen Jura Gebirge teil zu nehmen. Mit dem Flugzeug ging es von Dortmund nach Kattowitz, mit dem Shuttle Bus ins Camp nahe der Ortschaft Kroczyce.

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Präsident Nettekoven zur aktuellen Lage

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Der Artikel „Quo vadis, Mannschaftsringen“ hatte zuletzt einige Reaktionen hervorgerufen, und das nicht nur in den sozialen Netzwerken. Die beschriebene unbefriedigende, teilweise auch beängstigende Lage im Mannschaftsringen sorgt aktuell für reichlich Diskussionsstoff. Hierzu meldete sich auch unser Verbandspräsident Jens-Peter Nettekoven in einem Interview zu Wort, um Stellung zu beziehen und seine Sicht der Dinge darzulegen.

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NRW Lady Open in Bönen

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Es lohnt sich sehr, dem Frauenringen in unserem Landesverband gesteigerte Aufmerksamkeit zu schenken. Und dies ganz bestimmt nicht nur wegen der Erfolge, die unsere traditionelle Nummer eins AC Ückerath vorweisen kann. Auch einige weitere Vereine aus unseren Reihen haben mittlerweile Einiges zu bieten. Hier seien exemplarisch der KSV Germania Krefeld, der mit Vizeweltmeisterin Aline Focken die augenblicklich wohl größte Lichtgestalt in seinen Reihen hat, oder auch der Traditionsclub KSV Witten 07 genannt.

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Abstimmen für den KSK!

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Der KSK Konkordia Neuss ist für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen worden, eine Auszeichnung, die u.a. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird. Bis zum 20.Oktober haben alle Bürgerinnen und Bürger noch die Möglichkeit, für ihren Favoriten ihre Stimme abzugeben. Hierbei erhalten die Kandidaten die Chance, eine Prämie von bis zu 10.000 Euro zu gewinnen, wenn sie bei diesem Voting erfolgreich sind.

Die Neusser treten jedoch nicht nur in Konkurrenz zu Sportvereinen, sondern auch zu sozialen Einrichtungen, Bürgerinitiativen etc. Dass der KSK Konkordia eine solche Auszeichnung sicher verdient hätte, steht wohl außer Frage. Hierfür sprechen nicht nur die tollen Erfolge insbesondere im Nachwuchsbereich, sondern auch das Engagement auf sozialer Ebene oder im Schulsport. Ebenso spricht die Auszeichnung durch das  „Grüne Band“ Bände über den Vorzeigeclub vom Niederrhein.

Also auf geht`s! Unter www.deutscher-engagementpreis.de kann abgestimmt werden.  Zeigen wir uns solidarisch und schenken wir dem KSK unsere Stimme!

In Ehrenfeld geht`s aufwärts

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Man konnte sich schon Sorgen machen um den RC Ehrenfeld, als er nach der so erfolgreichen Saison 2015 seine Mannschaft aus der Oberliga zurückziehen musste und viele Leistungsträger ihm den Rücken gekehrt hatten. Noch schwerwiegender war vielleicht der Verlust der Heimat, der Sporthalle Lindweilerhof. Diese wurde bekanntermaßen als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

Doch der Club war nicht klein zu kriegen, hat sich geradezu durchgebissen, in verschiedenen Hallen den Trainingsbetrieb aufrecht erhalten und schnell wieder eine gute Rolle gespielt.

Nach der Landesligameisterschaft und dem damit verbundenen Verbandsliga-Aufstieg 2016 war klar, dass mit den Kölnern trotz aller widriger Umstände immer noch – oder wieder - zu rechnen ist. Und auch aktuell sieht es sehr gut aus. 6:2 Zähler sind eine ordentliche Bilanz nach vier Kämpfen, die bei Heimrecht endlich wieder in der geliebten Halle Lindweilerhof stattfinden können. Seit einigen Wochen nämlich hat der RC sein altes Domizil zurück. Hierzu Mannschaftsführer Thomas Hemmerich: „Als wir zum ersten Male wieder in der Halle waren, haben sich 20 erwachsene Männer gefreut wie kleine Kinder.“

Die Stimmung während der Veranstaltungen ist wieder so, wie man es von früher gewohnt ist. Zuletzt gab es beim 32:8 gegen den KSV Jahn Marten auch allen Anlass zu jubeln, wenngleich die Zuschauer über die vier Begegnungen enttäuscht gewesen sein dürften, die bereits vor dem Anpfiff durch Kampfrichterin Maria Anselm per Aufgabe entschieden wurden.

Auf jeden Fall sind die Ehrenfelder wieder da, wo sie hingehören. Sportlich wie räumlich. Und darüber können sich die Ringkampfsportfans freuen!

 

Ehrenfelds Neuzugang Marko Lukic schlägt den Martener Kai Schopp technisch überlegen (130 kg Greco)

 

Die Mannschaft nach dem 32:8 gegen den KSV Jahn Marten

 

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