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Witten vor Viertelfinal-Aus

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Während die NRW-Ligen beendet sind und sich die Vereine in ihren wohlverdienten Winterschlaf begeben können, ist in der Bundesliga noch Hochbetrieb. Schließlich läuft die Endrunde auf vollen Touren. Von unseren drei Vertretern RC Merken, TV Eintracht Walheim und KSV Witten 07 ist jedoch nur noch der letztgenannte im Rennen.

Die Achtelfinals, die am 9. Dezember beendet worden waren, hatten für Merken und Walheim bereits das Aus gebracht. Während Merken gegen den übermächtigen ASV Mainz 88 klar unterlegen war (1:33 und 4:33), standen sich die anderen beiden im NRW-Duell direkt gegenüber. Hierbei behielt Witten überraschend deutlich die Oberhand über die Eintracht, obwohl diese nach der Vorrunde sogar noch einen Rang vor den drittplatzierten Ruhrstädtern gelegen hatte. Dem 16:10 im Vorkampf war ein 21:7 gefolgt – eine deutliche Sprache.

Das Viertelfinale bringt dem KSV Witten 07 jedoch eine kaum lösbare Aufgabe. Man hat es mit dem KSV Köllerbach zu tun, der für die meisten Insider als Favorit auf den Meistertitel gilt. Der Hinkampf, welcher in Witten stattgefunden hatte, endete mit 8:21 für die Saarländer – ein wenig überraschendes Resultat. Somit steht vor dem Rückkampf nun auch das letzte NRW-Team vor dem Ausscheiden. Und alles andere als das wäre eine Riesensensation, denn dem haushohen Favoriten in dessen Halle einen 13-Punkte-Vorsprung noch zu entreißen, ist eine nahezu unlösbare Aufgabe.

 

 

 

Saison 2017 beendet

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Die Mannschaftssaison 2017 in den nordrhein-westfälischen Ringerligen ist Geschichte. Es war eine schwierige Saison, die von Rückzügen, Kampfausfällen und auch anderen unerfreulichen Gegebenheiten geprägt war. Selbst unsere höchste Klasse, die Oberliga, blieb davon nicht verschont. Gestartet mit ohnehin nur neun Mannschaften, war man schnell durch den Rückzug der RG Oberforstbach/Kelmis erneut dezimiert. Auch wurden nicht wenige Kämpfe bereits an der Waage entschieden. Teils, weil einige Mannschaften einfach personell zu schwach besetzt zu sein schienen, teils, weil die stärkeren Teams offensichtlich nicht in die Bundesliga aufsteigen wollten oder können. Die Aufstiegspflicht, die die Statuten des DRB dem Oberligameister auferlegen, ohne dass der Landesverband hier in irgendeiner Form eingreifen kann, hat für einige skurrile Situationen und Ergebnisse gesorgt. Aber nicht nur in dieser Hinsicht war die Saison problematisch: Dass es überhaupt keine sportlichen Absteiger gibt, da keine Liga in Sollstärke besetzt war, ist nicht weniger alarmierend. Dies illustriert eindrucksvoll, dass unsere Strukturen augenblicklich sehr schwach sind.

Hier heißt es jetzt zu analysieren, was die Gründe für die verkorkste Serie sind und was getan werden kann. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. Januar 2018 wird das Thema Mannschaftsringen der zentrale Tagesordnungspunkt sein. Ein neues Ligenkonzept wurde vom Präsidium bereits erarbeitet. Nun heißt es abzuwarten, wie die Vereine darauf reagieren werden. Auf jeden Fall müssen alle an einem Strang ziehen, um das Bestmögliche für unseren Sport zu erreichen. Dem Mannschaftsringen muss neues Leben eingehaucht werden. Packen wir es an! Schnell!

Trotz aller Probleme sollte man nicht vergessen, dass auch attraktiver Ringkampfsport geboten wurde. Teams wie Verbandsligameister RG Hürth/Rheinbach konnten die Fans durchaus begeistern und zeigen, welche Faszination in unserem Sport tatsächlich steckt.

Die Entscheidungen in den einzelnen Leistungsklassen:

Oberliga:

Spannung versprachen große Namen wie beispielsweise Dellwig, Herdecke, Duisdorf, Mülheim oder Neuss, die sich miteinander messen mussten. Als in der Hinrunde mit dem KSV Simson Landgraaf ein weiterer Hochkaräter dazuzustoßen schien (dem später jedoch etwas die Puste ausging), schien alles auf eine ereignisreiche und interessante Saison hinauszulaufen.

Leider entwickelte sich der Kampf um die Spitze letztlich zu einer Farce, da die beiden Erstplatzierten TV Essen-Dellwig und KSK Konkordia Neuss beim direkten Aufeinandertreffen das „Aufstiegsgespenst“ durch Niederlagen an der Waage wohl absichtlich zu vertreiben versucht haben. Plötzlich stand dadurch mit dem AC Mülheim 92, welcher eher schwach in die Saison gestartet, jedoch in der Rückrunde lange ungeschlagen geblieben war, ein dritter Aufstiegskandidat mit vorne. Nun teilten sich vor dem letzten Kampftag diese drei Teams mit jeweils 18:8 Punkten die Spitzenposition. Das Resultat war, dass Neuss und Mülheim, die im direkten Vergleich schwächer waren als die Essener, ihre Freitagskämpfe jeweils mit 0:40 an der Waage verloren. Der TV Essen-Dellwig, der damit als Meister feststand, beendete die Saison dann versöhnlich und sportlich mit einem 22:12 gegen den TKSV Bonn-Duisdorf. Herzlichen Glückwunsch an die Ruhrstädter, auch wenn sie offenbar gerne auf den Titel verzichtet hätten. Ihre Leistungsfähigkeit und die enorme Qualität ihres Kaders konnten sie ohne Zweifel demonstrieren. Wir hoffen nun alle, dass der TV auch den Sprung nach oben wagen und sich als konkurrenzfähig erweisen wird.

Verdenken kann man den drei Oberliga-Spitzenclubs dieses Vorgehen letzten Endes kaum. Der Sprung in die Bundesliga ist sowohl sportlich als auch finanziell einfach zu groß, um ihn im Vorbeigehen bewältigen zu können. Auch der Aufwand für Trainer und Aktive ist hier deutlich höher. So unsportlich der Verzicht und die Wettbewerbsverzerrung auch auf den ersten Blick erscheinen mögen: Die Clubs haben sich so ihre Existenz und ihr Überleben gesichert. Wer will es ihnen verübeln?!

Verbandsliga:

Die RG Hürth/Rheinbach zog hier einsam ihre Kreise. Sie ist der verdiente Meister, der in dieser Form auch für höhere Aufgaben gewappnet zu sein scheint. Der Zweitplatzierte RC Ehrenfeld hat seine schwierige Phase offenbar gemeistert und mit einer tollen Saison ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Es folgte ein recht breites und ausgeglichenes Mittelfeld, während der KSV Jahn Marten abgeschlagen die rote Laterne in Händen hält.

Landesliga:

Hier entwickelte sich so etwas wie eine Zweiklassengesellschaft bzw. eine Liga ohne Mittelfeld: Während Meister KSK Neuss II (18:2 Zähler), der wiedererstarkte ASV Atlas Bielefeld (16:4) und der KSV Gütersloh (12:8) den Sieg unter sich ausmachten, zeigten sich der KSV Mülheim-Styrum (5:15), Germania Altenessen (5:15) und der KSV Oberhausen (4:16) deutlich schwächer als das Spitzentrio.

Bezirksliga West:

Nur fünf Mannschaften, die allesamt zumindest zeitweise von Problemen geplagt waren, machten den Meister unter sich aus. Am Ende hatte die Reserve des AC Mülheim 92 das beste Ende für sich, denn nach einem 28:28-Remis am letzten Kampftag beim KSV Germania Krefeld II bedeuteten 11:5 Punkte die Meisterschaft in dieser Leistungsklasse vor dem TKV Hückelhoven (10:6) und Krefeld II (9:7).

Bezirksliga Ost:

Die SU Annen war eine Klasse für sich unter den sieben angetretenen Staffeln. Verlustpunktfrei, problem- und konkurrenzlos kämpften sich die Wittener durch die Saison, die fast schon wie ein Spaziergang für sie wirkte. Auch der erfreulich starke Zweitplatzierte AC Hörde hatte dem wenig entgegenzusetzen, konnte die SU sehr zur Freude von AC-Urgestein Kurt Schröer in einigen Duellen jedoch zumindest ein wenig ärgern.

 

Verbandsligameister RC Hürth nach dem Heimkampf gegen den KSV Witten 07 II

 

 

 

Wittener Nikolausturnier abgesagt

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2. Wittener Nikolausturnier für Ringer-Nachwuchs muss abgesagt werden:

„Ostermann-Halle“ wegen Wasserschadens gesperrt – Ersatz so schnell nicht verfügbar

Schweren Herzens hat sich die Jugendabteilung des KSV Witten 07 entschlossen, das 2. Wittener Nikolausturnier, das am kommenden Sonntag (3. Dezember) stattfinden sollte, abzusagen. Grund: in der als Veranstaltungsstätte vorgesehenen „Ostermann-Halle“ gab es einen Wasserrohrbruch, der die gesamte Halle flutete. Nun sind Trockner rund um die Uhr im Einsatz, um die Feuchtigkeit zu vertreiben – doch das dauert. In der Kürze der Zeit war dann leider keine geeignete anderweitige Halle für das Turnier zu organisieren – so kam es zu der bedauerlichen Absage.

Ausgeschrieben war die Ringer-Veranstaltung für Jungen und Mädchen aus NRW-Vereinen in den Altersklassen C, D und E (Jahrgänge 2005 bis 2011), kein Kind sollte über mehr als zwei Jahre Mattenerfahrung verfügen. So müssen gerade diese Anfänger im Ringkampfsport nun auf eine wichtige Wettkampferfahrung verzichten – doch was in diesem Jahr abgesagt werden musste, wird im nächsten mit Sicherheit wieder stattfinden!

 

 

Kampfrichterausbildung 2018

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Der Ringerverband NRW schreibt einen Lehrgang zum Erwerb der Kampfrichterlizenz aus.

Voraussetzung ist eine ausreichende Anzahl der Teilnehmer. Alle Vereine sind aufgerufen, interessierte Personen, die Kampfrichter werden wollen, zu melden.

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Lehrgang am 26.11.2017 in Witten

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Aufgrund eines Wasserschadens im Gebäude der Ostermannhalle, findet der Lehrgang für die Jugend A-B am Sonntag, den 26.11.2017 im Trainingszentrum der SU Annen, Kälberweg 2-4, 58453 Witten statt.

Anreise: bis 11.30 Uhr – Beginn: 11.45 Uhr

Gold und Bronze für NRW-Frauen

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Beim internationalen Turnier in Czarny Bor/Polen konnten zwei Frauen aus dem Ringerverband NRW mit hervorragenden Leistungen aufwarten. In einer Phase, in der viele Ringkampfsportfreunde ihren Fokus auf die Mannschaftssaison richten, gibt es damit auch bemerkenswerte Ergebnisse aus dem Bereich der Einzelmeisterschaften zu vermelden.

Nina Hemmer vom AC Ückerath (53 kg) und Viviane Herda vom KSV Witten 07 (60 kg) vertraten die deutschen Farben nämlich mit Bravour und kehrten mit Gold (Hemmer) bzw. Bronze zurück.

Die Ückeratherin marschierte durch drei technische Überlegenheitssiege sehr souverän ins Finale, wo sie gegen Ellen Riesterer (ebenfalls Deutschland) bei 5:1-Führung einen Schultersieg verbuchte. Dieselbe Anzahl an Kämpfen musste Viviane Herda bestreiten, von denen sie schließlich drei siegreich gestalten konnte. Lediglich der Athletin aus Polen musste sie sich mit 5:10 Punkten geschlagen geben, während sie später im kleinen Finale der Ungarin Dollak beim 11:0 keine Chance gelassen hatte.

Gratulation an die beiden erfolgreichen Kämpferinnen!

 

Trainer Christoph Ewald mit den Athletinnen Nina Hemmer (links) und Viviane Herda

 

NRW-Frauen verteidigen Titel

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Der Ringerverband NRW ist Deutscher Meister! Unsere Frauen konnten bei den diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Triberg (Südbaden) ihren Titel verteidigen und damit ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Angeführt von der noch recht frisch gebackenen Ringerin des Jahres und Vizeweltmeisterin Aline Focken (KSV Germania Krefeld) erwies sich unsere Erstvertretung als Klasse für sich, die sich souverän durch das Feld von neun Teams kämpfen und mit Gold belohnen konnte. Sogar Finalgegner Südbaden wurde beim 21:10 deutlich auf Distanz gehalten, wenn es auch lange Zeit eine durchaus ausgeglichene Angelegenheit gewesen war. Nachdem Kaderathletin Viviane Herda (KSV Witten 07) im drittletzten Duell jedoch einen Schultersieg verbuchen konnte, stand man dennoch vorzeitig als Titelträger fest.

Auf dem Weg zum Endkampf hatte man Württemberg I mit 25:8 aus dem Weg geräumt, im Anschluss unser Team NRW II (welches am Ende Rang acht belegen konnte) mit 28:7 geschlagen und den späteren Vierten Hessen mit sage und schreibe 30:1 von der Matte gefegt.

Herzliche Glückwünsche an unsere beiden Teams mit all ihren Trainern und Betreuern, denen ebenfalls ein riesiger Anteil an diesem tollen Erfolg zukommt!

 

Landestrainerin Lisa Kalenga hatte allen Grund zur Freude bei diesen tollen Leistungen der NRW-Mannschaften.

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Termine
Kampfrichterlehrgang
05.01.2018 - 07.01.2018
Zentraler Lehrgang Jugend A-B / Junioren
06.01.2018, 09:30 – 21:30
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